Ersatz oder Reparatur?
Diese Frage stellt sich oft, wenn ein Gerät defekt ist. Zwei Studien der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) und des auf Ökobilanzen spezialisierten Büros ESU-services geben aufschlussreiche Antworten. Aus den Studien geht hervor, dass die Reparaturkosten einer 3-4 Jahre alten Waschmaschine 50% des Preises für ein Neugerät nicht übersteigen dürfen. Bei 5-6 Jahre alten Geräten sollten die Reparaturkosten nicht mehr als 30% und bei Geräten älter als 7-8 Jahre nicht mehr als 20% der Neuanschaffungskosten übersteigen. Aufgrund ihrer hochwertigen Komponenten sollte ein defekte Waschmaschine unter 15 Jahren repariert werden. Möglicherweise lohnt sich die Reparatur finanziell nicht - ökologisch ist sie aber sinnvoll. Bedingung für diese Angaben ist der Ersatz durch ein neues Geräte der Klasse A/A/A (Dreifach-A).
Kaufberatung
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Wählen Sie Dreifach-A-Geräte:
- Beste Energieeffizienz: A
- Beste Reinigungswirkung: A
- Beste Schleuderwirkung:A
Die Geräte der am wenig effizientensten Klassen D bis G brauchen über 50 Prozent mehr Strom wie gleichwertige und nur wenig teurere Waschmaschinen der A-Klasse. -
Die gute Schleuderleistung ist besonders dann wichtig, wenn die Wäsche maschinell getrocknet wird, da eine geringe Restfeuchte den (sehr hohen) Stromverbrauch fürs Trocknen senkt. Dies lohnt sich sehr, da Trockner zum Trocknen zwei- bis dreimal soviel Strom brauchen, wie das Waschen derselben Menge benötigt. Wird die Wäsche in einer Waschmaschine der Schleuderwirkungsklasse A anstatt G geschleudert, so halbieren sich bei maschinellem Trocknen Energieverbrauch und Betriebskosten.
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Die Geräte der wenig effizienten Klasse C brauchen über 30 Prozent mehr Strom wie gleichwertige und nur wenig teurere Waschmaschinen der A-Klasse.
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Achten Sie auf einen tiefen Wasserverbrauch und/oder wählen Sie ein Modell mit zusätzlichem Regenwasseranschluss.
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Den Löwenanteil des Stromes brauchen Waschmaschinen zum Aufheizen des Wassers. Dieser kann größtenteils eingespart werden, wenn Geräte mit Warmwasser aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden. Es gibt ausgewählte Modelle, die zusätzlich einen Warmwasseranschluss haben. Dies ist empfehlenswert, wenn das warme Wasser mit Sonnenenergie, Holz, Wärmepumpen oder einer modernen Zentralheizung aufgeheizt wird.
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Eine weitere Lösung sind Vorschaltgeräte, welche an warmes und kaltes Wasser angeschlossen werden und dann mischen. Auch hier macht es keinen Sinn, wenn das warme Wasser per Elektroboiler oder Durchlauferhitzer (elektrisch) erwärmt wird. Das Vorschaltgerät muss genau auf Ihre Waschmaschine abgestimmt werden. Diese Geräte erhaltenen Sie für 200,-€ bis 250,-€ im Fachhandel.
Technische Erklärungen
Die Energieetikette ist eine, von der Europäischen Union, gesetzlich vorgeschriebene Verbraucherinformation. Dieses Etikett enthält Angaben über den Energieverbrauch der Geräte. Neben dem Energieverbrauch sind bei den Waschmaschinen auch die Reinigungs- und die Schleuderwirkung bewertet und klassiert sowie die Standardbefüllung und der Wasserverbrauch deklariert. Alle in den Verkaufs- und Ausstellungsräumen ausgestellten Geräte müssen ein solches Etikett tragen.Auf dem Etikett wird das entsprechende Gerät einer der sieben Energieeffizienzklassen zugeteilt. Die Energieeffizienzklasse kann die Note A-G haben (A=niedriger bis G=sehr hoher Energieverbrauch). Ein Gerät der A-Klasse verbraucht mindestens 50% weniger Energie als einer der G-Klasse. Die besten Waschmaschinen erreichen für alle klassierten Kriterien, die Energieeffizienz, die Reinigungswirkung und die Schleuderwirkung die Klasse A.
Energiesparen durch richtige Nutzung
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Maximale Wäschemenge einfüllen, aber nicht überschreiten.
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Oft wird aus hygienischen Gründen der Kochwaschgang gewählt, jedoch ist es weniger die hohe Waschtemperatur, als die Qualität von Wassers, Waschmittel und der Textilfaser die zur Hygiene beitragen. Der Kochwaschgang benötigt rund 40% mehr Energie als ein Waschgang bei 60°C. Waschen Sie also so warm wie nötig und so kalt wie möglich.
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Für leicht verschmutzte Wäsche gibt es Sparprogramme. Sparprogramme verlängern mit länger dauernden Waschgängen die Einweichdauer, dadurch kann die Temperatur niedriger gehalten werden. Hier liegt das Ersparnis bei ca. 40%.
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Bei leicht verschmutzter Wäsche kann auf den Vorwaschgang verzichtet werden. Das spart rund 30% der Energie.
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Der Schonwaschgang schont zwar ihre Wäsche, nicht aber Umwelt und Brieftasche. Der Stromverbrauch ist fast viermal so hoch wie der Stromverbrauch beim normalen Waschen. Der Wasserverbrauch verfünffacht sich sogar.
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Hohe Schleuderzahl wählen, falls die Wäsche maschinell getrocknet wird. Dies lohnt sich sehr, da Trockner zum Trocknen zwei- bis dreimal mehr Energie brauchen, als das Waschen derselben Menge benötigt.
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Dosieren Sie das Waschmittel eher knapp als zu hoch. Meistens reichten 2/3 der Angaben auf der Waschmittelpackung aus. Auch hier schont das Prinzip « so viel wie nötig und so wenig wie möglich » nicht nur die Brieftasche sondern auch die Umwelt.
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Behandeln Sie einzelne Flecken bereits vorher mit Gallseife und lassen sie stark verschmutzte Wäsche vor dem Waschen einweichen. Legen Sie diese
anschließend mit der restlichen Wäsche in die Waschmaschine.
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Verwenden Sie kein Vollwaschmittel Waschmittel die für Bunt und Feinwäsche vorgesehen sind schonender für die Umwelt.
